Fanfani erweitert sein Gesundheitsangebot um die wichtigste private Abteilung für Anatomie und Pathologie in der Region Toskana.
Die pathologische Anatomie ist ein hochspezialisierter Zweig der Medizin, der sich mit der Erforschung von Krankheiten durch die makroskopische und/oder mikroskopische Untersuchung von Organen, Geweben und Zellen beschäftigt. Im klinischen Bereich spielt die pathologische Anatomie eine Schlüsselrolle bei der Planung medizinischer oder chirurgischer Behandlungen, indem sie Diagnosen zu Geweben oder Zellen stellt, die Patienten entnommen wurden, bei denen ein Krankheitsverdacht besteht.
Die anatomisch-pathologische Untersuchung ermöglicht die Unterscheidung zwischen normalem Gewebe, Entzündungen, gutartigen und bösartigen Tumoren und anderen pathologischen Zuständen und spielt daher eine wichtige Rolle in der Onkologie und der Präventivmedizin.
Zu den wichtigsten Aktivitäten des Fachbereichs gehören:
- Biopsie: ein medizinischer Akt, der darin besteht, einem Patienten, bei dem eine Krankheit vermutet wird, Gewebe zu entnehmen. Der Zweck der Biopsie ist die anatomisch-pathologische Diagnose, die für jede nachfolgende medizinische oder chirurgische Behandlung unerlässlich ist.
- Intraoperative extemporane histologische Untersuchung: Untersuchung von Material, das einem Patienten während einer Operation entnommen wurde, um die Diagnose einer Krankheit zu klären, wenn diese zuvor nicht gestellt wurde oder wenn sich während der Operation neue diagnostische Fragen ergeben haben.
- Zytologie: morphologische Untersuchung isolierter Zellen, die aus festen oder hohlen Organen durch Nadelaspiration, Waschen, Bürsten oder Exfoliationstechniken entnommen werden. Die Zytologie kann diagnostisch sein, wenn bereits ein Verdacht auf eine Krankheit besteht, oder als Screening dienen, wenn sie bei scheinbar gesunden Menschen durchgeführt wird, um das mögliche Auftreten einer Krankheit zu verhindern (z. B. Pap-Abstrich).
- Molekularpathologie: Anwendung molekularbiologischer Verfahren zu Diagnosezwecken. Molekularpathologische Verfahren zeichnen sich häufig durch eine sehr hohe Empfindlichkeit und Spezifität aus, sind aber häufig komplex und teuer.
Unser Fachpersonal
In der neuen Fanfani-Abteilung für Pathologie arbeiten die renommiertesten und anerkanntesten Spezialisten auf diesem Gebiet.
Prof. Gian Luigi Taddei schloss sein Studium an der Universität Florenz ab und spezialisierte sich auf pathologische Anatomie und Labortechniken an der Universität Parma. Seit 1980 ist er außerordentlicher Professor an der Universität von Florenz und seit 2000 ordentlicher Professor an derselben Universität. Er war Direktor der Abteilung für pathologische Anatomie am Universitätskrankenhaus Careggi und 10 Jahre lang verantwortlich für das regionale Referenzzentrum für Gynäkopathologie in der Toskana. Er war Präsident der Wissenschaftlichen Gesellschaft Italienischer Pathologen und Zytologen (SIAPEC) und hat mehr als 300 wissenschaftliche Beiträge in italienischen und internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht.
Dr. Carmelo Urso schloss 1982 sein Studium der Medizin und Chirurgie an der Universität Florenz ab; 1986 spezialisierte er sich an der Universität Siena auf pathologische Anatomie. Als freiwilliger Assistent am Institut für pathologische Anatomie der Universität Florenz wurde er 1990 zum Assistenzarzt und später zum Leiter des Dienstes für pathologische Anatomie am Krankenhaus Santa Maria Annunziata ernannt. 1998 gründete und leitete er die Abteilung für Dermatopathologie im Gesundheitsamt Florenz. Sein Hauptforschungsgebiet ist die Dermatopathologie, mit besonderem Augenmerk auf melanozytäre Hautläsionen. Er ist Autor von 160 Veröffentlichungen mit einem H-Index von 28 (Scopus).
Dr. Galliano Tinacci schloss sein Studium der Medizin und Chirurgie an der Universität von Florenz ab. Er spezialisierte sich in pathologischer Anatomie an der Universität Siena. Er war von 1988 bis 1993 Krankenhausassistent, von 1993 bis 1994 Krankenhausassistent, von 1995 bis 1996 medizinischer Leiter der ersten Stufe (Band A) und anschließend bis 2017 medizinischer Leiter des Krankenhauses. Von 2017 bis 2021 ist er Direktor der komplexen operativen Struktur der pathologischen Anatomie von Pistoia und Pescia. Er ist spezialisiert auf Gynäkopathologie, Mammapathologie und Zytopathologie und Autor von über 80 Veröffentlichungen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften.
Dr. Cristina Fondi schloss 2007 ihr Studium der Medizin und Chirurgie an der Universität Florenz ab, promovierte 2011 in experimenteller und klinischer Onkologie und spezialisierte sich 2016 in pathologischer Anatomie. Sie ist Referentin auf nationalen und internationalen Kongressen und Autorin verschiedener in Fachzeitschriften veröffentlichter Artikel. Derzeit arbeitet sie in der Privatwirtschaft als medizinische Führungskraft und Einrichtungsleiterin.
